Eines der beliebtesten Kartenspiele der Welt

Redewendung aus dem Pokern - Ein Ass im Ärmel haben
"Immer noch ein Ass im Ärmel"

Wollten Sie schon immer einmal Casinobesitzer werden?

Kein anderes Kartenspiel wird derzeit so häufig gespielt wie Poker. Das trifft in erster Linie auf die Gemeinde der Online-Spieler zu. In unzähligen Portalen wie 888, William Hill oder Titan Poker können "Spielverrückte" ganz legal und mit überschaubaren Einsätzen im Internet mit Gleichgesinnten pokern. Für den einen ist es das Spielfieber, für den anderen eine Gelegenheit neue Freunde kennenzulernen. Die Poker-Gemeinde hat sich längst zu einem Netzwerk weltweiter Web-Communities entwickelt.

Pokern, ein weltweiter BoomDie Liebhaber realer Pokerrunden, bei denen man die Anspannung der Teilnehmer knistern hört, kommen bei Pokerturnieren auf Ihre Kosten, die häufig sehr spektakulär veranstaltet werden. Spätestens seit dem Überfall auf das Millionen-Poker-Turnier im Grand Hyatt in Berlin weiß jeder, dass auch Boris Becker dazu gehört. Fernesehberichte über die weltweit größten Turnier (DSF) und eigene Pokersendungen tragen dazu bei, dass das Interesse an diesem Strategiespiel weiter steigt.

 

Pokern im Familien- und Freundeskreis ist IN

Menschen, die Ihren Spaß am Bluffen nicht in einer Spielhalle oder einem Casino ausleben wollen, organisieren eigene Pokerrunden, mit Freunden oder im Familienkreis. Der Impuls für heimische Pokerrunden kommt häufig aus den mehr oder weniger zufälligen Begegnungen mit den Angeboten aus dem Web. Interessant ist auch, was französische Wissenschaftler herausgefunden haben. Senioren, die oft Kreuzworträtsel lösen oder Karten spielen, leiden deutlich seltener an Demenzerkrankungen. Bei vielen anderen Freizeitbeschäftigungen, die gemein hin als geistiges Training angesehen werden, ist das nicht der Fall. Der Stern hat diese Forschungsstudie Ende 2009 mit dem Titel kommentiert: "->Pokern gegen Alzheimer". Auch solche Medienberichte verhelfen dem Kartenspiel zu wachsender Popularität. 


Haben die alten Chinesen schon gepokert?

Die ältesten Hinweise zur Herkunft des Pokerspiels stammen tatsächlich aus China und lassen sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Allerdings wird Ägypten und Persien ebenfalls als Wiege des Pokerspiels beschrieben. Das viele Jahrhunderte alte persische Kartenspiel "AS NAS" besitzt sehr viel Ähnlichkeit mit dem heutigen 5 Card Stud Poker. Egal, in vielen Ländern Europas ist das Kartenspiel Kulturgut.

 

Von Pochen über Poque zum Pokern

Pokern in einem Saloon des Wilden Westens So zum Beispiel das "Pochen", das mit einem französischen Kartenspiel mit 32 Blatt gespielt wurde, und teilweise heute noch in einigen Gegenden unter dem Namen "Bockspiel" gespielt wird.

Französiche Auswanderer brachten Mitte des 15. Jahrhunderts "Le Poque" nach Amerika, genauer gesagt nach New Orleans. Dort erst firmiert das Kartenspiel zum heute bekannten "Poker" und erhielt das Image als Kartenspiel betrunkener Revolverhelden. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Dauerhaft erfolgreiche Pokerspieler waren auch im Wilden Westen keine naiven Glücksritter. Sie beherrschen eine Vielzahl von Spielvarianten, die sich im 19. Jahrhundert vor allem in den USA entwickelten. 

 

Erfolg beim Pokern ist (k)eine Glücksache

Poker wird am häufigsten mit dem Link zu Wikipediafranzösischen Blatt (Kreuz, Pik, Herz, Karo) von 52 Karten gespielt. Jeder der mindestens 2 Spieler hält in der einfachsten Spielversion 5 Karten in seiner Hand. Pokern besitzt eine weltweite FangemeindeOhne Wissen um das Blatt des Gegners setzt der Spieler Chips auf seine Gewinnchancen, oder er steigt aus. Die Chips erhält derjenige Spieler, der das höchste Blatt hat, bzw. derjenige, der übrigbleibt. Das passiert wenn alle anderen Spieler nicht bereit sind mit dem vom Spieler vorgelegten Einsatz mitzugehen. Wer hier am besten bluffen kann, hat gute Chancen trotz schlechter Karten zu gewinnen.

Ziel des Spiels ist es am Ende möglichst viele Chips von anderen Spielern zu gewinnen. Eine gute Voraussetzung für Erfolg beim Pokern ist eine sehr gute Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis, Wissen über mathematische Wahrscheinlichkeiten und vor allem zielsicheres strategisches Denken. Wer nicht Geld gewinnen will, sollte lieber Mau-Mau spielen.

Beim Pokern gibt es viele Spielvarianten, die sich im Wesentlichen darin unterscheiden, ob die Karten offen oder (teilweise) verdeckt liegen. Die wichtigsten sind: Holdem Poker, Stud Poker, Draw Poker und eine Vielzahl von gemischten Regeln.

Eine gute Übersicht hierzu bieten die deutschsprachigen Sites Poker.com, Poker-Institut.org und Pokerworld24.org. Sehr unterhaltsam ist auch die TVtotal Pokernacht mit Stefan Raab auf Pro Sieben (Infos unter pokerstars.de/tvtotal)

Wer nicht lange im Web nach Spielanleitungen suchen will:

->Die wichtigsten Poker-Regeln
PDF DateiTrendy Planets Poker-Anleitung zum Herunterladen.

Poker Legenden:

Doyle Brunsen (aka. Texas Dolly): Doyle Brunsen war der erste Pokerspieler, der mit professionellem Pokerspiel mehr als eine Million Dollar verdiente. Daneben schrieb Brunsen etliche Bücher rund ums Pokern.

Stu Ungar (aka. The Kid): Das Naturtalent Stu Ungar war eines der Wunderkinder des Pokerspiels. Er schaffte es in seiner relativ kurzen Karriere – er starb an seiner Drogensucht, die ihm auch einen Großteil seines Vermögens kostete – mehr als 30.000.000 $ zu erspielen.

Phil Hellmuth: Link zu WikipediaPhil Hellmuth ist der jüngste Poker-Weltmeister in der Geschichte und die schillerndste Figur in der aktuellen Poker-Szene. Aufgrund seines großen Selbstvertrauens hat Phil Helmuth nicht nur Freunde. Der Erfolg gibt ihm jedoch meistens Recht. Wenn er so weitermacht, wird er wahrscheinlich der erfolgreichste Pokerspieler der Geschichte werden.

Auf der Website der World Series of Poker finden sich weitere  
-> Stars der Poker-Welt (fast alle aus USA)

 

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